Aufforstung

Wenn sich Gedanken in einen Wald verwandeln ...

Es war einmal... , so begann ein Artikel im Stadtanzeiger im Mai 1996. Er berichtete von einer Aufforstungsaktion an der Tabakstanne .

12 Jahre sind vergangen, seit dem der BUND am Eisenweg ca. 3500 Bäume und Sträucher auf ca. 0,6 ha Fläche anpflanzte. Gepflanzt wurden Eichen, Berg-Ahorn, Linden und Buchen und das breite Angebot unserer heimischen Wildsträucher. Diese Arten gehören zu einem naturnahen Laubmischwald in unserer Region!

Der ursprüngliche Gedanke kam von Frau Anita Wolff aus Vienenburg. Sie selbst hatte die bewaldete „Tabakstanne“ noch als Kind kennen gelernt.

Viele Jahre hatte sie Thalheim nicht gesehen, weil sie in jungen Jahren ihre Heimat verlassen und in den alten Bundesländern ein neues Zuhause gefunden hatte.

1992 fuhr sie wieder entlang der B180 nach Thalheim hinein und rund um die Tabakstanne gab es keinen Wald mehr.

In diesem Moment wurde sicherlich der Gedanke geboren, etwas für die alte Heimatstadt zu tun.

Vier Jahre also reifte der Gedanke, denn es mussten Mitstreiter, Geldgeber und nicht zuletzt eine geeignete Fläche gefunden werden! Viel Mühe und Kraft wurde von Frau Wolff investiert, um aus dem Gedanken einen Wald wachsen zu lassen!

2002 die Fläche geht wieder in die Verantwortung des Staatsforstes zurück...

Nach sieben Pflegejahren haben die meisten Bäume eine stattliche Höhe von 2 m erreicht und den Kampf um ausreichendes Licht und Nährstoffe gut überstanden.

Die jungen Bäumchen wurden von Gras und Wildkräutern freigeschnitten , damit sie nicht „ersticken“ und der Zaun wurde repariert um ungebetene Gäste fernzuhalten. Einige Bäumchen, die den Winter in unseren Höhenlagen nicht überstanden, mussten jährlich nachgepflanzt werden.

Aber der Weg zu einem naturnahen Wald wird sicherlich noch viele Jahrzehnte dauern, doch die meiste Arbeit liegt sicherlich jetzt hinter uns!

Deshalb möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die uns finanziell bzw. durch ihre Mithilfe unterstützt haben.