Feldhecke

HeckenHecke auf dem Pfarrberg

Hecken und Feldgehölze sind Lebensräume mit einem großen Artenreichtum, die auf vielfältige Weise in Wechselbeziehungen mit ihrem Umfeld stehen. Laufkäfer gehen von ihnen aus ebenso auf Jagd wie Steinmarder, Wiesel, Igel, Spitzmaus oder Erdkröte und natürlich viele Vogelarten. Allein die Hundsrose bietet in etwa 1000 Tierarten einen Lebensraum.

Sie bieten aber auch Schutz vor Witterung und Feinden, sind Nahrungsstätte und Winterquartier.

Hecken erhöhen die Strukturvielfalt im offenen Gelände und sind wichtige Bestandteile im Biotopverbund. Sie sorgen in ihrem unmittelbaren Umfeld für ein ausgeglichenes Klima, verringern die Verdunstung und sorgen für Erosionsschutz. Somit sind sie auch ein wesentlicher Bestandteil der umweltgerechten Landwirtschaft.

 

TraubenkirscheAbsterbende Traubenkirschen bieten Lebensraum für Spechte und andere Singvögel. Durch das einfallende Licht, können sich jetzt im Unterholz schon neue Gehölze ansiedelen und behaupten. So entsteht aus "sterbendem Holz" neues Leben.

 

 

 

 

BenjesheckeAus Gehölzschnitt wird eine Benjeshecke errichtet. Sie bietet jetzt schon Lebensraum fürt Singvögel und Insekten. Nach und nach werden aus den toten Ästen zunächst Kräuter und später auch gebietstypische Gehölze herauswachsen. Die Natur verjüngt sich selber, Gärtner sind in erster Linie Vögel, die den Samen durch ihren Kot verbreiten, aber auch der Wind der Samen anweht. 

 

 

 Blühende Kornelkirsche Anfang März. Willkommene Nektarpflanze für Bienen!  Kornelkirsche mit Biene