Steinhaufen

Früher schmissen die Bauern Feldsteine auf die Grundstücksgrenze. Dadurch entstanden ausgeprägte Lesesteinhaufen. Nach und nach besiedelten sich diese Lesesteinhaufen mit Pflanzen und Gehölzen und grenzten so die einzelnen Felder ein. Am Pöhlberg kann man diese "Feldrücken" heute noch bewundern. Aber nicht nur Pflanzen finden auf ihnen einen Lebensraum. Auch viele Insekten und Spinnen und mit ihnen ihre "Jäger", wie Eidechsen und Igel fühlen sich darin wohl. An warmen Tagen sonnen sich auch gern Schmetterlinge auf den Steinen oder diese Waldeidechse.

Trockensteinmauer

Waldeidechse in Trockenmauer

 

 

 

 

 

 

 

Leider gehen diese Lebensräume immer mehr zurück. In der modernen Landwirtschaft sind große Flächen effizienter als kleingliedrige Feldstücke. Aus diesem Grund haben wir auf dem Pfarrberg wieder Lesesteinhaufen angelegt.