Streuobstwiese

StreuobstwieseSo sahen die Bäume 2005 aus

Streuobstwiesen sind eine traditionelle Art des extensiven Obstbaues, bei denen Hochstämme verschiedener Obstsorten und -arten gepflanzt wurden.. Ihren Namen verdanken sie der Anordnung der Bäume, die den Eindruck erwecken „verstreut“ auf einer Wiese zu stehen.

 Auf dem Weg vom jungen Baum bis zum wieder absterbenden Altbaum sind sie zum Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten geworden.

Durch den Verzicht auf chemische Dünge- oder Schädlingsbekämpfungsmittel beim Anbau der Obstbäume bringen Streuobstwiesen eine bsonders große Artenvielfalt hervor.

Neben bunt blühenden Kräutern wie Veilchen, Margeriten, Witwenblumen, Wiesensalbei, Wiesen - Kümmel, Klee und Wickenarten finden wir auch viele Tierarten auf und in der Streuobstwiese, z.B. Fledermäuse, Spechte, viele Singvögel und Schmetterlingsarten (Bläuling, Tagpfauenauge, Großer und Kleiner Fuchs ).

Der ökologische Wert der Obstgehölze steigt mit zunehmenden Alter. Bis zu 3000 Tierarten finden in einer Streuobstwiese ihren Lebensraum.